Wasserkastanie

Wichtige asiatische Zutaten (W)

Die Wasserkastanie, oft auch Chinesische Wasserkastanie genannt, gehört der Familie der Sauergrasgewächse an. Es handelt sich hierbei also nicht wirklich um eine Verwandte der bei uns geläufigen Kastanie, vielmehr bekam sie diesen Namen aufgrund der Ähnlichkeit ihrer essbaren Knollen mit den Früchten der Namensvetterin. Die essbaren Knollen der Wasserkastanie sind aber keine Früchte, sondern Rhizomknollen mit einer festen Schale.

Entfernt man die Schale, so findet man einen weißen oder leicht gelblichen Kern vor. Dieses knackige “Fleisch” der Wasserkastanie hat einen leicht süßlichen Geschmack. Die Wasserkastanie kann roh verzehrt werden, sollte aber wegen häufigem Wurmbefall, besser durchgekocht werden. Als Besonderheit sollte erwähnt werden, dass die Knollen auch nach sehr langer Kochzeit nur wenig von ihrer knackige Konsistenz verlieren und man so leicht denken könnte, sie wären immer noch nicht durch.

Die Wasserkastanie wird in stehenden Gewässern in Thailand, dem Süden Chinas, Taiwan, Japan, den Philippinen und Indien kultiviert. In Thailand gibt es die Bezeichnung “Haeo Song Gratiam” (แห้วทรงกระเทียม), was die etwas sperrige Umschreibung für “Knoblauchförmige Wasserkastanie” ist, weshalb sie der Einfachheit wegen wohl auch nur einfach “Haeo” genannt wird. In China heißen die Knollen “Biji” (荸荠).

Frische Knollen

Frische Wasserkastanien mit Schale findet man ab und zu im Frischeregal hiesiger asiatischer Supermärkte.

Aus der Dose

Vorgekochte Wasserkastanien in Konservendosen oder im Glas finden man als ganze Knollen sowie in Scheiben bei uns in fast jedem asiatischen Supermarkt und auch in manchen sehr gut sortierten normalen Supermärkten.

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Wasserkastanien aus der Dose
Wasserkastanien aus der Dose
Scheiben in der Lake
Scheiben in der Lake

Mögliche Verwendung