Thailändisches Gaeng Ran Juan Moo

Aromatisches Curry mit viel Garnelenpaste

Thailändisches Gaeng Ran Juan Moo

Die Zeiten, in denen ich dachte, es gäbe in Thailand nur gelbes, rotes und grünes Curry sind zwar lange vorbei, aber ich bin doch immer wieder erstaunt darüber, wie viele Curry-Gerichte ich noch nicht kenne. So war mir das Gaeng Ran Juan (แกงรัญจวน) auch völlig unbekannt, bis ich es vor kurzem im “Currys ohne Kokosmilch”-Album der Facebookgruppe Thai-Küche ครัวไทย entdeckte. Dort schlummern übrigens noch viele andere Curry-Schätze.

Der Ursprung des Gerichts liegt vermutlich am Hofe des thailändischen Königs, wo es ein Resteessen war. Übrig gebliebenes Fleisch wurde zusammen mit einer Paste, die viel Garnelenpaste enthielt, sowie Zitronengras und Thai Basilikum noch einmal aufgekocht. Heute findet man das Gericht hauptsächlich mit Rindfleisch, ich habe mich jedoch für Schälrippchen entschieden.

Sein Name “Gaeng Ran Juan” lässt sich mit “Curry nach dem man schmachtet” übersetzen. Diesen Namen kann ich voll und ganz nachvollziehen. Du vielleicht auch, sobald du das Rezept selbst ausprobiert hast.

Zutaten für 2-3 Personen

Für das Curry

Für die Paste

Zubereitung

Da die Paste erst später in das Curry kommt, fangen wir heute auch mal nicht mit dieser an, sondern mit den Zutaten für das Curry selbst. Hierzu die Kaffir-Limettenblätter in der Mitte falten und den Schaft herausziehen, die Blatthälften dann in schmale Streifen schneiden. Danach die weichen Teile der Zitronengrasstängel in dünne Ringe schneiden.

Nun die Schälrippchen in einen großen Topf legen und mit Wasser aufgießen, bis sie vollständig bedeckt sind. Jetzt das Wasser erhitzen und dann das Zitronengras sowie die Kaffir-Limetten-Blätter hinzugeben. Das Ganze dann etwa zwanzig Minuten köcheln lassen und dabei gelegentlich den aufsteigenden Schaum abschöpfen.

Wir haben also nun genug Zeit für die Paste. Hierfür zuerst einmal die Chilis von ihren Stängeln befreien. Dann den Knoblauch schälen und grob klein schneiden. Diese beiden Zutaten dann zusammen mit dem Galgant sowie dem groben Meersalz in einen großen Mörser geben und zu einer Paste verarbeiten.

Als Nächstes die Garnelenpaste unter die Paste heben und gleichmässig verteilen. Danach den Saft der Limette sowie die Fischsoße hinzugeben und beides gut verteilen. Schließlich noch den Palmzucker einrühren, bis er sich vollständig aufgelöst hat.

Jetzt müssen wir uns vergewissern, dass wir den kompletten Schaum aus dem Topf abgeschöpft haben und dass die Rippchen immer noch bedeckt sind. Im Zweifel lieber noch etwas Wasser nachschütten. Wenn Wasserstand und -qualität stimmen, unsere Paste hinzugeben und gleichmäßig verteilen. Das Ganze dann nochmals für eine Viertelstunde köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und je nach Größe vierteln oder achteln. Außerdem wieder die Stängel der kleinen Chilis entfernen. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, um die Basilikum- sowie die Korianderblätter von ihren Stängeln zu rupfen.

Nach Ablauf der fünfzehn Minuten dann die Chilis sowie die Schalotten in das Curry geben und alles zusammen nochmals für fünf Minuten köcheln lassen. Dann die Hitze ausstellen, den Limettensaft in das Curry geben und gut verrühren. Schließlich die Thai Basilikumblätter hineingeben und kurz ziehen lassen.

Das fertige Gaeng Ran Juan Moo dann auf Schalen verteilen, mit den Korianderblättern bestreuen und dann dampfend heiß zusammen mit Jasminreis servieren.

Alle Zutaten
Zitronengras
Spareribs Im Topf
Aufkochen
Paste
Mit Schalotten
Spare Ribs Nah
Gaeng Ran Juan Nah

Inspirationsquelle

Die Idee für das Rezept stammt aus den Rezeptalben der Facebookgruppe Thai-Küche ครัวไทย.

Thai-Küche ครัวไทย
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