Thailändischer Nam Jim Tua

Sauer-scharfer Dip mit Erdnüssen

Thailändischer Nam Jim Tua

Bei einem Erdnussdip aus Thailand denkst du wahrscheinlich automatisch an die bekannte Sate-Soße, die ursprünglich aus Indonesien stammt und zu den gleichnamigen Fleischspießen gereicht wird. So ging es mir auch, bevor ich den “Nam Jim Tua” kennenlernte.

Auch bei diesem Dip spielen zerstoßene Erdnüsse die Hauptrolle, aber die restlichen Zutaten sind anders und verleihen dem Dip eine erfrischende Note. Er passt ebenfalls zu Fleischspießen, aber auch zu Fisch und Meeresfrüchten.

“Tua” ist übrigens einfach die Kurzform des thailändische Namens “Tua Li Song” (ถั่วลิสง) für die Erdnuss und “Nam Jim” bezeichnet eine Würzsoße.

Zutaten für eine kleine Schüssel

Zubereitung

Im ersten Schritt wird der Knoblauch sowie den Ingwer geschält und letzterer in grobe Stücke geschnitten. Danach die Thai Chilis sowie die Korianderwurzel ebenfalls in grobe Stücke schneiden.

Nun werden die Erdnüsse zusammen mit dem Knoblauch, dem Ingwer, den Thai Chilis sowie der Korianderwurzel in einer flachen Pfanne ohne Öl angeröstet.

Sobald die Zutaten in der Pfanne ihr Aroma verströmen und bevor die Erdnüsse zu dunkel werden, transferieren wir den noch warmen Inhalt der Pfanne in einen großen Mörser.

Im Mörser dann alles zu einer groben, trockenen Paste zerstoßen, die Erdnüsse sollten dabei aber noch grob als solche zu erkennen sein. Die Paste dann für einige Minuten abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Limette auspressen und deren Saft mit der Fischsoße sowie dem lauwarmen Wasser vermischen. Danach den Palmzucker in dieser Mischung durch Rühren auflösen.

Im letzten Schritt dann die gerade angerühte Soßenmischung mit der Paste aus Erdnüssen vermischen bis ein gleichmäßiger Dip entstanden ist.

Der fertige Nam Jim Tua kann dann sofort serviert werden, ist aber auch einige Tage im Kühlschrank haltbar.

Anrösten
Anrösten
Im Mörser
Im Mörser
Zerstoßen
Zerstoßen
Zerstoßene Nüsse
Zerstoßene Nüsse