Khanom Jeen Nam Ya nach Maureena

Reisnudeln mit Kraichai Soße

Khanom Jeen Nam Ya nach Maureena

In letzter Zeit finde ich Krachai, den man bei uns ob seiner Form auch Fingerwurz nennt, wieder eine sehr spannende Zutat in der thailändische Küche. Kraichai habe ich nun schon in verschiedenen Gerichten verwendet, aber auf was ich irgendwie immer wieder zurückfalle ist Nam Ya. Und auch Anne mag diese Gerichte, nach anfänglicher Skepsis, in der Zwischenzeit sehr gerne.

Bis vor kurzem habe ich dazu immer fertige Nam Ya Paste verwendet und diese mit frischem Krachai und anderen Zutaten aufgemotzt. Aber seit ich in der Food Doku Unterwegs mit David Thompson gesehen habe wie man die Paste selbst herstellt und vor allem, dass der Fisch oder das Fleisch ebenfalls im Mörser zusammen mit der Paste zerstoßen und vermischt wird, wollte ich das Gericht mal von Grund auf Selbst zubereiten.

Bei meiner Recherche im Netz bin ich dann irgendwann auch auf das Rezept Video von Maureena und Sweet Mama gestoßen. Mit Maureena koche ich ja nun seit einigen Monaten regelmäßig online in Rahmen ihrer Live Cooking Sessions und so entschied ich mich auch hier mal ihr Rezept auszuprobieren. Was ich dann gestern Abend auch in die Tat umgesetzt habe.

Die beiden verwenden als Einlage in Tomatensoße eingelegte Mackrele von Smiling Fish Brand, diese Dosen hatte ich schon oft im Asia Laden gesehen und hatte nun auch einen Grund einmal eine mitzunehmen. Die kleinen Fischknödel, die sie außerdem verwenden, habe ich allerdings nicht bekommen und so habe ich diese durch gestückelte Tintenfischtentakeln ersetzt.

Auch habe ich diesmal die Nudelabteilung etwas besser durchforstet und endlich etwas dickere runde getrocknete Reisnudeln gefunden, die ein besserer Ersatz für die frischen Khanom Jeen Nudeln sind die dem Gericht ihren Namen verleihen.

Anders als bei mit bisher bekannten Curries werden bei diesem Rezept die frischen Zutaten wie Knoblauch, Galgant, Zitronengras, Schalotten und Krachai vor dem Mörsern einige Zeit zusammen mit Garnelenpaste gekocht und bilden zusammen eine Art Gemüsefond auf dem das Gericht später aufbaut.

Nach dem Kochen werden die Zutaten dann im Mörser zu einer Paste zerstoßen, dann kommt der Dosenfisch dazu und wird im Mörser mit der Paste vermischt. Dank meinem neuen Riesenmörser den mir Anne zum Geburtstag geschenkt hat, ging das auch sehr gut.

Die Paste kommt dann wieder zurück in die Brühe und wird einige Zeit gekocht. Anders als bei meinen bisherigen Nam Ya Gerichten kommt dabei keine Kokosmilch zum Einsatz, obwohl ich das beim nächsten Mal gerne trotzdem mal ausprobieren möchte.

Sobald die Soße fertig ist und die Nudeln gekocht sind, werden die Nudeln mit der Soße übergossen und dann zusammen mit zusätzlichen Beilagen wie hartgekochten Eiern und etwas Thai Basilikum serviert. Da das doch sehr ähnlich ist wie Pasta habe ich dazu auch unsere großen Pastateller verwendet.

Das fertige Khanom Jeen Nam Ya war sehr lecker. Nur war ich mit der Garnelenpaste mal wieder etwas zu vorsichtig und so mussten wir beim Essen etwas mit Golden Mountain Sauce nachhelfen, die ja aber auch super zu den hartgekochten Eiern passt.

Auch sollte ich das nächste Mal etwas weniger Zaghaft beim Mörsern sein, denn etwas feiner dürfen die Zutaten in der Soße dann schon sein.

Vielen Dank, Maureena für das Rezept! Ich habe sehr viel darüber gelernt wie dieses Gericht eigentlich gedacht ist.

Alle Zutaten
Alle Zutaten
Smiling Fish Dose
Smiling Fish Dose
Gewürze
Gewürze
Gewürze ins kochende Wasser
Gewürze ins kochende Wasser
Gewürze Aufkochen
Gewürze Aufkochen
Im Mörser
Im Mörser
Paste
Paste
Mit Makrelen
Mit Makrelen
Mit Tintenfisch
Mit Tintenfisch
Nam Ya
Nam Ya

Nachgekocht von …

Das Rezept stammt von Maureenas Youtube Channel Moriginal Thai.