Thailändisches Drinking Food

Thai Snacks zu Annes Geburtstagsbier

Thailändisches Drinking Food
Inhaltsverzeichnis

Snacks zum Bier

Zu Annes Geburtstagstagsfeier am vergangenen Samstag, die nach zwei Jahren endlich wieder mit vielen Gästen vor Ort bei uns in Freiburg stattfinden konnte, hatten unsere Freunde Yaslaw und Bryda aus Winterthur ein spezielles Bier in ihrer Hobbybrauerei CCLXXI gebraut.

Dies habe ich zum Anlass genommen, neben dem bereits beim Team Event vor drei Wochen erprobtem veganen Thai Menü mit drei Gängen auch noch ein paar Thai Snacks vorzubereiten. Diese sollten gut zu Bier passen und vielleicht auch Lust darauf machen, noch ein oder zwei Gläser Bier mehr zu trinken.

Der erste Snack war dabei kein Unbekannter und alles andere als vegan. Es handelte sich dabei um getrocknetes Schweine- und Rindfleisch, also Moo Dad Daew beziehungsweise Nuea Dad Daew, zu dem Fischi noch einen leckereren Nam Jim Jaew Dip beigesteuert hat.

Darüberhinau habe ich endlich mal das Buch The Drinking Food of Thailand von Andy Ricker zu Rate ziehen können. Aus diesem habe ich drei Rezepte aus dem Kapitel “Snacks” ausgewählt, die ich schon am Vorabend der Feier vorbereiten konnte. Diese Snacks möchte ich dir im Folgenden kurz als thailändisches Drinking Food vorstellen.

Nuea Dad Daew
Nuea Dad Daew
Buch und Snacks
Buch und Snacks

Tua Todt Samun Prai

Beim ersten Snack handelt es ich um geröstete Erdnüsse, die ja auch bei uns ein beliebter Snack in Kneipen und Bars sind. Beim Tua Todt Samun Prai werden die leckeren Nüsse allerdings noch mit frisch geröstetem Knoblauch, Kaffir-Limetten Blättern sowie getrockneten Chilis gewürzt. Dies verleiht den Nüssen noch einen ganz besonderen Kick und macht sie noch unwiderstehlicher, als sie eh schon sind.

Zutaten
Zutaten
Nahhaufnahme
Nahhaufnahme
Tua Todt Samun Prai
Tua Todt Samun Prai

Gai Saam Yang

Der Name des zweiten Snacks lässt sich mit “Dreierlei vom Huhn” übersetzen, dabei ist auf dem bunten Teller weit und breit kein Geflügel zu sehen. Der Name stammt wahrscheinlich aus einer Zeit, in der Fleisch vom Huhn für viele Thais unerschwinglich war und man eben mit dem, was da ist, vorlieb nehmen musste.

Es handelt sich um eine Mischung aus einfachen, meist rohen Zutaten, wie Chilis, Ingwer, Limetten, Schalotten oder Erdnüssen, die mit zusammen mit frittierten Garnelen oder manchmal auch Insekten serviert werden. Ähnlich wie beim Miang Kham kann man hierbei die verschiedenen Geschmacksrichtungen individuell kombinieren, um seine persönliche Geschmacksexplosion zu kreieren.

Garnelen frittieren
Garnelen frittieren
Frittierte Garnelen
Frittierte Garnelen
Gai Saam Yang
Gai Saam Yang

Plaa Lek Todt Grob

Auch der letzte Snack wirkt irgendwie vertraut, denn am Stück frittierte Kleinfische werden zum Beispiel auch in Griechenland oder der Türkei zu Ouzo beziehungsweise Rakı serviert. Bei der thailändischen Variante “Plaa Lek Todt Grob” handelt es ich allerdings um getrocknete Sardellen, die frittiert werden. Diese sind nochmal eine ganze Spur salziger sind und machen dich noch durstiger als die Fische vom Mittelmeer.

Frittierte Sardellen
Frittierte Sardellen
Plaa Lek Todt Grob
Plaa Lek Todt Grob

Inspirationsquelle

Die Rezepte für die drei letzten Snacks stammen aus dem Buch The Drinking Food of Thailand von Andy Ricker.

The Drinking Food of Thailand
The Drinking Food of Thailand