Nam Prik Tua Nao Khaep

Ein scharfer Dip aus der Lanna Küche

Nam Prik Tua Nao Khaep

Nachdem ich auf dem Markt in der nordthailändischen Stadt Khun Yuam einen Stapel Tua Nao Khaep Platten gekauft habe und diesen mit nach Hause genommen habe, bin ich nun ständig auf der Suche nach Rezepten in denen diese getrockneten, fermentierten Sojabohnen verwendend werden.

Meine Recherchen im Internet waren bisher nicht besonders ergiebig, beziehungsweise lieferten immer wieder nur den Dip Nam Prik Ong, in dem ich die Platten als erstes ausprobiert hatte. Da erinnerte ich mich an die Sammlung von Lanna Rezepten der Universität von Chiang Mai.

Tatsächlich fand ich dort das Rezept für einen sehr einfachen Dip namens “Nam Prik Tua Nao Khaep” (น้ำพริกถั่วเน่าแข็บ) bei dem lediglich Tua Nao Khaep geröstet wird und zusammen mit Knoblauch, Salz und eingeweichten, getrockneten Chilis zu einer Paste verarbeitet wird.

Da ich alle vier Zutaten im Haus hatte, habe ich diesen sofort ausprobiert. Dabei habe ich, weil ich viel Freude an meinem neuen Flambierbrenner habe, auch gleich noch den Knoblauch flambiert, um mehr Röstaromen im Nam Prik Tua Nao Khaep zu haben.

Den fertigen Dip habe ich dann zusammen mit rohen Thai Auberginen serviert. Der Nam Prik Tua Nao Khaep ist eine unheimliche Umami Bombe, war aber auch ordentlich scharf. Aber du hast es ja selbst in der Hand, wie viel von dem Dip du nimmst.

Alle Zutaten
Alle Zutaten
Flambierte Zutaten
Flambierte Zutaten
Alles im Mörser
Alles im Mörser
Fertig Dip im Mörser
Fertig Dip im Mörser
Fertig
Fertig

Inspirationsquelle

Dieser kleine kulinarische Ausflug in die nordthailändische Lanna Küche hat mich mal wieder daran erinnert, dass ich schon längere Zeit Rezepte von der spannenden Website Lanna Food ausprobieren wollte. Der Nam Prik Tua Nao Khaep war jetzt auf jeden Fall eine leckere Premiere.

Lanna Food
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